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Zahnarztpraxis Mirjam Litz-Braun
Wie läuft ein professionelle Zahnreinigung ab? Je nach Bedarf bzw. individueller Situation des Patienten werden folgende Behandlungsschritte durchgeführt: 1.  Zahnmedizinische Untersuchung und Erläuterung der Behandlung 2. Vollständige Entfernung aller harten (Zahnstein) und weichen (Plaque) Ablagerungen an      Zahn- und erreichbaren Wurzeloberflächen 3. Reinigung der erreichbaren Zahnwurzeloberflächen und der Zahnzwischenräume 4. Politur von Zahnkronen-  bzw. der sichtbaren Zahnwurzeloberflächen mit Polierinstrumenten      und -pasten 5. Kontrolle,  Nachreinigung und Fluoridierung 6. Anleitung zur richtigen Mundhygiene Hilfe mein Zahnfleisch blutet. Was nun? Zahnfleischbluten ist ein erstes Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Nur durch eine regelmäßige Zahnpflege und die gründliche Entfernung von Plaque kann das Zahnfleischbluten abgestellt bzw. vermieden werden. Zahnfleischbluten darf nicht ignoriert werden, da sich daraus eine Parodontitis bilden kann. Welche Folgen kann Zähneknirschen haben? Mögliche Auswirkungen des Zähneknirschens können sein: a) Zahnschmerzen b) Kopfschmerzen c) Kiefer- bzw. Kiefergelenkschmerzen Nicht selten treten Verspannungen im Bereich der Nacken- und Gesichtsmuskulatur auf. Oftmals liegen die Ursachen von nächtlichem Zähneknirschen in der Stressbewältigung. Zähneknirschen kann auch die Folge von Bissfehler oder falsche Zahnstellung sein. Eine Aufbissschiene kann insbesondere bei chronischem Zähneknirschen für Erleichterung schaffen, da sie das Kiefergelenk und die Muskulatur entlastet und dadurch die Zähne vor Abrieb schützt. Woran liegt es, dass ich bei Kälte und Wärme Zahnschmerzen habe? Die Ursache liegt in den empfindlichen Zahnhälsen, da sich das Zahnfleisch zurückbildet. Die empfindlichen Stellen entstehen durch ein entzündetes Zahnfleisch, falsches Zähneputzen oder Zähneknirschen. Ist Bleaching schädlich? Nein, die beim Bleaching verwendete Bleichpaste wirkt sanft. Erfolgt das Bleaching in der Praxis, dann wird das Bleichmittel in der passenden Konzentration auf den individuellen Zustand der Zähne abgestimmt und das Ergebnis sofort kontrolliert. Bei sensiblen Zahnhälsen und einer bestehenden Parodontitis ist ein Bleaching nicht zu empfehlen. Was ist ein Zahn-Implantat? Ein Implantat ist ein künstlicher Zahn, der einen fehlenden Zahn ersetzt oder als Halt für festen Zahnersatz dient. Bevor das Implantat eingesetzt werden kann, wird eine künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen eingebracht. Auf dieser lässt sich anschließend die Krone verankern. Vorteil eines Implantats: Es muss kein gesunder Zahn, wie beim herkömmlichen Zahnersatz,                                                   zur Verankerung beschliffen werden. Sind Weißmacherzahncremes für die Zähne schädlich? Vom dauerhaften Gebrauch der Weißmacherzahncreme ist abzuraten, da diese grobe Putzkörper oder leichte Säuren enthalten, die den Zahnschmelz schädigen können. Was sind Veneers? Veneers sind Verblendschalen aus dünner Keramik oder Kunststoff, mit denen sichtbare Flächen im Frontzahnbereich aus ästhetischen Gründen (schiefe, zu schmale, zu kurze oder abgebrochene Zähnen) verdeckt werden. Welches Material ist das Beste für Zahnersatz? Die verschiedensten Materialien stehen für Zahnersatz zur Verfügung, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtige Entscheidungsfaktoren sind ihre Einsatzmöglichkeiten und Verträglich- keiten, die Haltbarkeit und der Preis. Neben dem preisgünstigen Kunststoffen und Kompositen, hat sich vor allem Keramik gut bewährt. Sie ist ein hochwertiger und gut verträglicher Zahn- werkstoff, der für Kronen, Füllungen, Brücken und Implantate eingesetzt werden kann. Ab wann soll ich mit dem Zähneputzen beginnen? In vielen Ratgebern für Eltern steht, dass ab dem ersten Milchzahn geputzt werden soll. Wer das versucht weiß, wie es sein muss, einem Löwen die Reißzähne zu reinigen. Viel besser funktioniert die abendliche Zahnreinigung mit einem Mull-Läppchen. Nehmen sie ihr Kind einfach mit ins Bad, wenn sie sich selbst die Zähne putzen. Meistens will es dann auch eine Zahnbürste und fängt von selbst an zu putzen. Dabei kann man dem Kind leicht zeigen, wie man die Bürste benutzt. Bis zum sechsten Lebensjahr sollten die Eltern nachputzen. Welche Fehler kann ich beim Zähneputzen machen? a) Bei einer zu harten Bürste steigt die Verletzungsgefahr fürs Zahnfleisch. b) Wildes Schrubben und zu großer Druck kann auf Dauer zu Zahnfleischschwund und zu      freiliegenden Zahnhälsen führen. c) Fruchtsäuren lösen den Zahnschmelz an, daher sollte ca. 1 Std. Zeit für die Remineralisation      dazwischen liegen. d) Ruppiges Gezerre mit der Zahnseide sollte vermieden werden. e) Alte struppige Bürsten putzen ineffizient und können das Zahnfleisch verletzen. f) Gegen Verfärbungen sollten sie die Zähne nicht anscheuern.
© 2018, Zahnärztin Mirjam Litz-Braun, 55765 Birkenfeld